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belle et triste... ... war und ist es, und also – die Sprache beim Wort genommen – heißt das: schöne Texte. Und: schade, das diese Zeit vorbei ist. Aber das Verfertigen von belletristischen Texten war für mich stets ein existenzieller Akt, etwas, mit dem ich mein Dasein aufs Spiel setzte. Invers hierzu habe ich von dem Erlös verkaufter Belletristik aus meiner Feder leben können (knapp eine Million verkaufte Exemplare), womit – auch im Rückblick – diese Welt ja durchaus in Ordnung ist.
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(Tipp: der Gang in ein Antiquariat oder eine Bibliothek lohnt immer)
Vorgezogenes Schweigen
Kein Wort mehr, keinen Laut, um noch Alarm zu schlagen oder losen Trost zu heischen. Es heißt: gefressen werden oder selbst zerfleischen. Die Wurst, um die es geht, quillt aus dem Darm.
Das mürbe Fleisch wird formlos, wo die Macht dem Geist nicht Visum noch Transit erteilt. Am eignen Zopf hab ich mich abgeseilt, bin mir entglitten bei der halben Nacht.
Zurück bleibt nichts, was ich bereue, wenn ich dereinst am kurzen Rasen weide. Ich war mal Klatschmohn im Getreide; in Zukunft wär ich hier nur Perlen vor die Säue.
November 1994
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Anfang der 90er Jahre hat mich der deutsche Literaturbetrieb mit nachhaltiger Ignoranz darauf orientiert, meine literarische Zukunft eher als Amateur denn als Profi zu sehen. Aber in der Nachbarschaft zu frustrierten Millionärsgattinnen und deren rührenden Absonderungen (zwischen Lederdeckeln und mit Goldschnitt) fand ich meinen Platz nicht. Und wenn schon: es gibt ja so viele andere schöne Hobbies – man könnte zeichnen, Musik machen oder die eigenen unverkäuflichen Bücher zu Skulpturen verarbeiten. Dieser Bruch ist von mir markiert worden mit einem Text, der das Schweigen als vorzügliches Tun begründet:
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